RKI versorgte Innsbrucker Feuerwehreinheiten und stellte zusätzliche Rettungsteams in Dienst.
Das rasche Ansteigen der Pegelstände von Inn, Sill und den zuführenden Gewässern führte heute Vormittag gegen 10 Uhr zu einem Alarm für das Rote Kreuz Innsbruck.
Die Mitarbeiter:innen der Sondereinsatzgruppe (SEG) Versorgung konnten die Innsbrucker Feuerwehren, die mit dem Aufbau der Hochwasserschutzmaßnahmen alle Hände voll zu tun hatten, und weitere Einsatzkräfte mittags und abends mit Essen und Getränken versorgen. Drei Rettungsfahrzeuge der SEG San des Roten Kreuzes Innsbruck standen sowohl für den Fall einer medizinischen Versorgung der Einsatzkräfte als auch zusätzlich für die Innsbrucker Bevölkerung bereit. Insgesamt wurden über 350 Mahlzeiten ausgegeben, 20 Rotkreuz-Mitarbeiter:innen waren im Einsatz.
Für den Fall, dass alle Innsbrucker Brücken gesperrt hätten werden müssen, wurden entsprechende Planungen und Vorhaltungen für eine vorausschauende Stationierung von Rettungsmitteln auf beiden Seiten des Inn vorbereitet, um jederzeit die medizinische Versorgung der Bevölkerung sicher stellen zu können. Glücklicherweise gab es gegen Abend nun eine deutliche Entspannung – die Pegelstände stiegen nicht weiter an und so konnte vorsichtige Entwarnung gegeben werden und das Rote Kreuz Innsbruck den Sondereinsatz vorerst beenden.
Die Alarmbereitschaft wird natürlich auch über die Nachtstunden aufrechterhalten.

Credit: Rotes Kreuz Innsbruck/Oswald