Rotes Kreuz Innsbruck zieht Bilanz: Sechs Personen mussten erstversorgt werden.
Die Rotkreuz-Ambulanzmannschaft, die beim heurigen Bergsilvester in der Innsbrucker Innenstadt im Einsatz stand, war hautnah bei den Jahreswechselfeierlichkeiten dabei. Einsatzleiter Peter Mähr konnte hier auf rund 20 Sanitäter:innen und eine Notärztin, sowie auf Spezialkräfte aus den Bereichen Technik, Versorgung und mobiler Leitstelle zurückgreifen. Fazit am Ende der Veranstaltung: Sechs Menschen mussten vor Ort medizinisch versorgt werden, bei vier Patient:innen war ein Transport in die Klinik Innsbruck erforderlich.
„Der zwischendurch doch recht starke Regen hat es uns nicht leichter gemacht, die großen Herausforderungen zu bewältigen. Gerade die hohen Besucherzahlen erfordern nicht nur eine exakte Planung, sondern auch ein flexibles Handeln. Auch die Bewohnerinnen und Bewohner im Innenstadtbereich wurden von uns mitbetreut, da viele Wohnungen für den Regelrettungsdienst nur sehr erschwert erreichbar waren. Es gab insgesamt sechs Versorgungen sowie einen Einsatz, wo wir rasch als First Responder unterstützen konnten”, zog Einsatzleiter Mähr Bilanz.
Bezirksrettungskommandant Bernd Döring hob die gute Zusammenarbeit mit allen involvierten Einsatzkräften, Behörden und dem Veranstalter hervor. „Nur gemeinsam können wir so rasch und effektiv helfen. Die gemeinsame Einsatzleitung vor Ort hat sich hier wieder, wie in den vergangenen Jahren auch, sehr bewährt. Ein besonderer Dank geht natürlich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihren Jahreswechsel im Dienst verbrachten und so mitgeholfen haben, für die Bevölkerung und die vielen Tourist:innen einen sicheren Jahreswechsel zu ermöglichen.”
Insgesamt rund 54 Mitglieder des Roten Kreuzes Innsbruck verbrachten den Jahreswechsel in Uniform, um beim Bergsilvester, im Regelrettungsdienst, der Winternotschlafstelle, im Hausnotruf oder beim Kriseninterventionsteam der Innsbrucker Bevölkerung im Notfall helfen zu können.

Credit: Rotes Kreuz Innsbruck

Credit: Rotes Kreuz Innsbruck