Sieben zertifizierte Therapiebegleithunde schenken Nähe und Wärme.

Das Rote Kreuz Innsbruck hat im Jänner 2021 eine Therapiebegleithunde-Staffel gegründet, die seit einigen Tagen fertig ausgebildet ist und nun ihre Arbeit aufnimmt. Diese neue soziale Dienstleistung ist sieben Hunden und ihren Hundeführer:innen zu verdanken, die über ein Jahr lang eine sehr anspruchsvolle Ausbildung absolviert haben. Einsatzgebiet der Staffel: Besuchsdienste, Schulen und Seniorenheime.

Therapiebegleithunde sind Teil eines therapeutischen Konzepts und helfen durch ihre Anwesenheit. Sie sprechen Menschen auf der Gefühlsebene an und sorgen mit ihrem unvoreingenommenen Wesen, ihrem warmen Fell und ihrer regelmäßigen Atmung für Entspannung.

Die Voraussetzung für die Zulassung zum Therapiebegleithund ist das Absolvieren einer einjährigen Ausbildung für Hund und Hundeführer:in. Diese umfasst 100 Stunden Theorie und praktische Trainings sowie mindestens acht Praxiseinsätze unter Aufsicht erfahrener Teams. Die anschließende Zertifizierung erfolgt durch das Messerli Forschungsinstitut der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Nach der Prüfung gibt es laufend Fort- und Weiterbildungen sowie eine jährliche Zertifikatserneuerung.

„Wir freuen uns, dass die ersten Therapiebegleithunde aus unserer eigenen Ausbildung nun ihre Arbeit mit den Menschen aufnehmen können“, sagt Klara Zösmayr, Teamleiterin der RKI-Therapiebegleithunde-Staffel, die mit ihrem Team bereits den nächsten Ausbildungslehrgang in Gang gebracht hat.

Die Therapiebegleithunde kommen während der Besuchsdienste bei älteren und körperlich oder geistig beeinträchtigten Menschen zum Einsatz, aber auch in Schulen, Seniorenheimen und anderen Einrichtungen, oft in Form von Einzel- und Gruppensettings. Ihre Tätigkeitsbereiche umfassen die geistige und körperliche Aktivierung der Klient:innen, die Förderung von Fähigkeiten und die Therapieunterstützung – selbstverständlich immer spielerisch, mit Spaß und Freude. In weiterer Folge werden Teamspezialisierungen für z. B. Kinder oder Senioren überlegt bzw. spezielle Programme entwickelt.

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Teamleiterin Klara Zösmayr mit den Begleithunden Medic (weiß) und Ilvy (schwarz).


Credit: Rotes Kreuz Innsbruck.
Therapiebegleithunde sprechen Menschen auf der Gefühlsebene an und haben eine beruhigende Wirkung.

Credit: Rotes Kreuz Innsbruck.

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