Rohbau abgeschlossen – Fertigstellung bis Sommer 2027 geplant
Das neue Rotkreuz-Zentrum am Sillufer 3 hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Mit der traditionellen Firstfeier wurde am Mittwoch die Fertigstellung des Rohbaus gefeiert. Die Inbetriebnahme des Neubaus ist für Sommer 2027 vorgesehen.
Rund 200 Mitarbeiter:innen des Roten Kreuzes Innsbruck (RKI), Bauarbeiter sowie Vertreter:innen aus der Politik und dem öffentlichen Leben würdigten am Mittwoch den erfolgreichen Baufortschritt mit einer Firstfeier im Rohbau. Mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro handelt es sich um das größte Bauprojekt in der Geschichte des RKI. Rund zwei Drittel der Kosten werden vom RKI selbst getragen, das verbleibende Drittel wird gemeinsam von der Stadt Innsbruck und dem Land Tirol finanziert.
„Der Rohbau ist abgeschlossen und das Gebäude steht nun sprichwörtlich unter Dach und Fach. Ob Politiker:in, Bauarbeiter:in, Mitarbeiter:in oder Projektpartner:in: Jede und jeder hat auf seine Weise einen wertvollen Beitrag zur Fertigstellung des Dachfirstes geleistet. Dafür möchte ich allen Beteiligten meinen herzlichen Dank aussprechen. Möge der Bau weiterhin planmäßig voranschreiten, damit das Rote Kreuz Innsbruck sein neues Zuhause planmäßig beziehen kann. Für die Innsbrucker Bevölkerung entsteht hier ein bedeutender Ort der Hilfe, der Begegnung und der sozialen Unterstützung“, sagte RKI-Obmann Rupert Stöckl bei der Begrüßung.
„Die heutige Firstfeier zeigt eindrucksvoll, was durch gemeinsames Engagement und gute Zusammenarbeit möglich wird. Danke an alle, die mit so viel Einsatz und Können daran gearbeitet haben und uns planend, denkend und bauend unterstützt haben. Es ist schön zu sehen, wie aus einer Vision Schritt für Schritt Realität wird und wir unserem Ziel eines nachhaltigen und zukunftsweisenden Rotkreuz-Zentrums in der Landeshauptstadt immer näherkommen“, führte RKI-Geschäftsführerin Alexandra Tanda aus.
Bürgermeister Johannnes Anzengruber sowie die beiden Landesrätinnen Astrid Mair und Eva Pawlata schlossen sich den Dankesworten des Obmanns und der Geschäftsführerin an.
„Die Firstfeier markiert einen wichtigen Meilenstein für dieses Zukunftsprojekt. Die enge Zusammenarbeit von Rotem Kreuz, Berufsfeuerwehr und Landesleitstelle schafft wertvolle Synergien: Einsätze können künftig noch schneller und besser koordiniert werden. Gerade in Krisensituationen sind kurze Wege und rasche Kommunikationsabläufe ein großer Vorteil. Davon profitiert die Sicherheit und Versorgung der Innsbrucker Bevölkerung“, betonte Bürgermeister Johannes Anzengruber.
„Das Rote Kreuz ist eine unverzichtbare Säule unseres Sicherheits- und Katastrophenschutzsystems in Tirol. Mit dem neuen Rotkreuz-Zentrum entsteht hier am Sillufer eine moderne und zukunftsfitte Infrastruktur, die schnelle Hilfe, soziale Unterstützung und bestmögliche Versorgung für die Menschen in Innsbruck sicherstellt. Dieses Projekt ist ein starkes Zeichen für Verantwortung, Zusammenhalt und Menschlichkeit – und eine wichtige Investition in die Sicherheit unseres Landes“, erläuterte Landesrätin Astrid Mair, zuständig für Sicherheit, Arbeitnehmer:innen, Generationen und Zivil- und Katastrophenschutz.
„Das Rote Kreuz steht für das, was soziale Sicherheit ausmacht: die Gewissheit, dass Hilfe da ist, wenn man sie braucht – von der Rettung im Akutfall bis zur Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen. Das neue Rotkreuz-Zentrum in Innsbruck schafft die Voraussetzungen dafür, dass das Rote Kreuz seine vielfältigen Aufgaben auch in Zukunft erfüllen kann. Mein Dank gilt anlässlich der Firstfeier allen, die dieses Bauwerk Tag für Tag entstehen lassen und das Projekt mit großem Engagement vorantreiben“, sagteLandesrätin Eva Pawlata, zuständig für Soziales, Inklusion, Frauen, Kindern- und Jugendhilfe.
Einzug im Sommer 2027
Ab Sommer 2027 wird das neue Rotkreuz-Zentrum nicht nur eine neue zentrale Sozialeinrichtung für die Bevölkerung sein, sondern auch rund 900 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden eine moderne und zeitgemäße Arbeitsumgebung bieten. Sämtliche zentralen Dienste des RKI werden am Sillufer 3 unter einem Dach vereint. Dazu zählen unter anderem der Rettungsdienst, der Krankentransport, der Ambulanzdienst, das Bezirksrettungskommando sowie die Bereiche Gesundheit und Soziale Dienste inklusive der Leitstelle für den Hausnotruf Tirol. Darüber hinaus entstehen eine ganzjährige Notschlafstelle, das Bildungszentrum, Vereinsräumlichkeiten, die Verwaltung des RKI, die Räumlichkeiten des Pflegehilfsmittel- und Sicherheitsservice-Anbieters Medi Trans sowie Wohnungen für unterschiedliche Zielgruppen, darunter auch altersgerechte Wohneinheiten.
Zahlen, Daten, Fakten
Planung:
Architekten Gilbert Sommer und Volker Flamm, Innsbruck
Generalunternehmer+:
Ing. Hans Bodner Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG, Kufstein und Kematen
Örtliche Bauaufsicht:
AEP Planung und Beratung GmbH, Schwaz
Projektsteuerung:
Baupuls GmbH, Kematen
- Grundstücksgröße: 4.295 m²
- Nettogeschossfläche: 17.100 m²
- Wohnungen: 45
- Abstellplätze Tiefgarage: 150

Credit: Rotes Kreuz Innsbruck/Bernhard Stolz

Credit: Rotes Kreuz Innsbruck/Bernhard Stolz

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