Forschungsprojekt (gAALaxy)

EU Forschungs- und Entwicklungsprojekt gAALaxy

Seit Mai 2016 ist das Rote Kreuz Innsbruck Teil des EU Forschungs- und Entwicklungsprojektes gAALaxy. Das Projekt möchte SeniorInnen dabei unterstützen, möglichst lange in ihrem eigenen Zuhause unabhängig und sozial aktiv zu leben. Hilfe dabei bieten so genannte AAL Technologien (Active and Assisted Living). Das sind verschiedene technische Lösungen, die den älteren Menschen also ein „aktives und unterstütztes Leben“ ermöglichen sollen. Die Angebotspalette ist allerdings sehr groß und teilweise für die NutzerInnen unübersichtlich.

Nutzen und Kundenzufriedenheit

Die EU hat daher gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie das Projekt gAALaxy ins Leben gerufen. Darin werden verschiedene AAL-Technologien zu einem zentralen Technikpaket zusammengeführt, was die Bedienung für die SeniorInnen erheblich vereinfacht und den Nutzen für die AnwenderInnen erhöht. Wie sich die Lösungen tatsächlich auf die Lebensqualität der NutzerInnen auswirken und wie zufrieden diese damit sind, testen die Projektpartner gemeinsam mit älteren Menschen aus drei Regionen in Europa. Am Projekt gAALaxy sind Belgien, Italien und Österreich beteiligt. In Österreich arbeiten das Rote Kreuz Innsbruck, die Universität Innsbruck und verschiedene Produzenten von AAL-Technologien zusammen.

Technische Lösungen im Gesamtwert von über EUR 1.000,- gratis ausprobieren

Darüber, wie sich die verschiedenen Anwendungen in das tägliche Leben integrieren lassen und wie nützlich sie wirklich sind, können nur Menschen Auskunft geben, die diese Technologien austesten. Daher bieten wir im Rahmen des Projektes Testpersonen, also Menschen über 60 Jahre, die Möglichkeit, gratis technische Lösungen im Gesamtwert von über EUR 1.000,- bis zu 12 Monate lang auszuprobieren.

Anmeldung

Detaillierte Informationen zum Projekt finden Sie auf der Homepage www.gaalaxy.eu . Hier können sich Interessierte auch anmelden. Anmeldungen sind auch bei uns beim Roten Kreuz Innsbruck, bei Herrn Florian Huber, Telefon 0512 33444, möglich.