Heute erfolgte die Übergabe und offizielle Inbetriebnahme eines neuen Fahrzeuges für den Einsatzleiter des Roten Kreuzes Innsbruck. An 365 Tagen im Jahr versieht ein ausgebildeter Einsatzoffizier 24 Stunden am Tag seinen Dienst beim Roten Kreuz Innsbruck, damit bei besonderen Einsatzsituationen wie größeren Unfällen, Zusammenarbeit mit anderen Einsatzorganisationen oder komplexen Einsatzszenarien sofort ein Einsatzleiter vor Ort sein kann.

Seit heute rückt er zu diesen Einsätzen mit einem topmodernen neuen Einsatzfahrzeug aus welches neben Materialien zur Einsatzführung auch modernste Kommunikationstechnik und eine komplette Notarztausrüstung beinhaltet.

Bei der Konzeption des Fahrzeuges wurden speziell auch die Anforderungen bei den besonders komplexen Einsätzen im Bereich der Baustelle für den Brennerbasistunnel berücksichtigt.

„Lange Einsatzzeiten auf Grund der großen Distanzen und der oft schwierigen Bergungen und die logistischen Herausforderungen die ein Nachführen von Material wie bei normalen Einsätzen üblich extrem schwierig machen waren bei der Planung zu berücksichtigen“ berichtet Bezirksrettungskommandant Christian Schneider.

„Das Rote Kreuz und die BBT SE schlossen bereits bei Beginn der Arbeiten am Brennerbasistunnel einen Vertrag um während der Bauphase eine optimale notfallmedizinische Versorgung sicherzustellen. Das heute übergebene Fahrzeug ist ein weiterer wichtiger Baustein auf Basis der bisherigen Erfahrungen“ so Erwin Reichel – Sicherheitsverantwortlicher der BBT-SE und Andreas Karl – Geschäftsführer der Rotes Kreuz Tirol gemeinnützige Rettungsdienst GMBH.

Die Finanzierung des Fahrzeuges erfolgte durch das Rote Kreuz gemeinnützige Rettungsdienst GMBH und die BBT SE gemeinsam, welche die Kosten für die erforderliche Zusatzausrüstung zur optimalen Einsatzabwicklung im Baustellenbereich übernahm.

Dipl.-Ing. Martin Gradnitzer Vorstand der BBT SE betont die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit allen Einsatzorganisationen da Sicherheit und rasche, effiziente Hilfe für alle Mitarbeiter in den verschiedenen Baustellen Bereichen höchste Priorität hat.

Obmann Rupert Stöckl bedankt sich abschließend für die finanzielle Unterstützung und freut sich, dass wir für die anstehenden Herausforderungen wieder topmodern vorbereitet sind.

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