Die Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen stellt eine Hilfestellung für Rettungsdiesnt, Feuerwehr, Polizei und anderen Einsatzorganisationen dar. Das Angebot richtet sich an Einzelpersonen oder Gruppen, die beruflich bedingt belastende Situationen erlebt haben.
SvE ist nicht als eine einzelne Intervention, sondern als ein Maßnahmenpaket zu sehen. Dies beginnt bei der Prävention (Informationsschulungen) und geht über Einsatzbegleitung (bei Großschadensereignissen), Gruppenmaßnahmen (Einsatznachbesprechungen) bis zu Einzelgesprächen (individuelle Problematiken).
Beispiele für besonders belastende Einsätze sind:
» weitere Informationen:
SvE-Maßnahmen soll den Einsatzkräften die Möglichkeit geben, das Erlebte besser zu strukturieren und zu verarbeiten, einsatzfähig zu bleiben und der Entwicklung von belastenden Symptomen vorzubeugen.
Abhängig vom belastenden Einsatz werden verschiedene SvE-Maßnahmen angeboten:
Gruppenmaßnahmen:
Einzelmaßnahmen:
Bei Gruppenmaßnahmen steht die Strukturierung eines Gesamtbildes vom Einsatz, normalisierende Informationen zu belastenden Reaktionen während des Einsatzes, eine schonende Vorbereitung auf mögliche psychologische Reaktionen und die gemeinsame Erarbeitung von Stressbewältigungsmethoden im Mittelpunkt.
Beim Einzelgespräch besteht die Möglichkeit, gezielt über subjektiv erlebte Belastungen zu sprechen, offene Fragen abzuklären und spezifische individuelle Bewältigungsmechanismen zu entwickeln.
Keine der genannten SvE-Maßnahmen entspricht einer (Psycho-)Therapie oder klinisch psychologischen Behandlung.
SvE-Maßnahmen werden von speziell geschulten Einsatzkräften (Peers) oder/und psychosozialen Fachkräften geleitet.
Bei diesen Maßnahmen besteht strikte Verschwiegenheit gegenüber allen Dritten (auch gegenüber Vorgesetzten).
Bei Bedarf für SvE-Intervention kann ein/e geeignete/r Peer angesprochen werden oder mit dem Leitungsteam des SvE-KIT-Team Kontakt aufgenommen werden.
Österreichisches Rotes Kreuz - Freiwillige Rettung Innsbruck
Sillufer 3 - A-6020 Innsbruck
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