Internationales Komitee vom Roten Kreuz (IKRK)

Das IKRK entstand aus dem sogenannten "Komitee der Fünf, welche auf Anregung von Henry Dunant im Jahre 1863 in Genf gegründet wurde. Dieses "Fünferkomitee" nannte sich damals "Internationales Hilfskomitee für Verwundete" und wurde 1876 in "Internationales Komitee vom Roten Kreuz" umbenannt. Das IKRK ist eine neutrale Institution, die hauptsächlich in Kriegszeiten, bei Bürgerkriegen oder inneren Unruhen handelt. Im Laufe der Zeit hat es sich zum wichtigsten Mittler in Konflikten entwickelt.

Seine Aufgaben sind zum Beispiel:

  • Die Fortentwicklung des humanitären Völkerrechts
  • Überwachung der Einhaltung der Genfer Rotkreuz-Abkommen und die Verbreitung dieser
  • Zentraler Suchdienst
  • Sicherstellung von Hilfeleistungen in Kriegszeiten und
  • die Anerkennung neuer Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften.

Das oberste Verwaltungsorgan des IKRK ist ein Komitee, welches sich aus höchstens 25 und mindestens 15 Schweizer Bürger zusammensetzt. Das IKRK sendet Delegationen, die aus dem festen Personal des IKRK und/oder aus Mitgliedern, Ärzten oder Technikern bestehen können, welche von den nationalen Rotkreuz Gesellschaften oder auf Vorschlag des IKRK angeworben worden sind.

So hatte das IKRK im Jahre 1998 9.006 Mitarbeiter in fast allen Konfliktgebieten , dies war in mehr als 50 Länder der Welt, entsandt.



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